Freitag, 3. Mai 2013

Menschen kommen, Menschen gehen!

Lange war es ruhig hier im vegantropologischen Blog.
Das hat einen unerfreulichen Grund.

Denn um es in einfache Worte zu fassen: eine gute Freundschaft ist auf Grund der Änderung meiner neuen Lebensweise zerbrochen.

Normalerweise würde ich sagen, dass sind private Dinge, die eigentlich keinen was angehen, aber genau um solche Begegnungen geht es bei diesem Blog, darum möchte ich ein klein wenig darüber erzählen.

Begonnen hat das Drama mit dem Hinweis dieser Person, wie glücklich ich mich doch schätzen könne, dass mein Freund toleriere, dass ich vegan lebe. Für diese Person sei es unvorstellbar mit einer veganen Person zusammen zu leben, da sie dies als ständigen Vorwuf erleben würde und so nicht glücklich leben könne.

Um diese Aussage drehte sich im Prinzip der ganze Konflikt:

Veganer sind ein wandelnder Vorwurf  für alle Menschen, die nicht vegan leben.

Wow!

Also es gibt offensichtlich Menschen, die meine Nähe nach dem Wandel zur Veganerin nur schwer aushalten können, weil sie mir einerseits unterstellen, ich würde es verabscheuen, wenn Menschen in meiner Gegenwart Fleisch essen und ihr eigenes schlechtes Gewissen nicht aushalten, weil sie ganz genau wissen unter welchen Bedingungen ihr Essen auf den Teller gelangt.

Muss man sich als Veganer wirklich rechtfertigen, weil man das richtige tut?
Ich sage NEIN!

Was um alles in der Welt geht mich also das Gewissen der anderen an. Ich handle nach meinem Gewissen und das ist für mich der einzig richtige Weg.
Alle die ein Problem damit haben, sollten mal ganz lang darüber nachdenken, warum sie ihren Frust und ihre Wut auf Veganer projizieren.

So, die Freundschaft ist entrümpelt, wenn sie denn je eine war.
Menschliche Beziehungen brauchen manchmal Prüfsteine. Und dies war so einer.
Was will ich mit einer vermeindlichen Freundin, die erwartet, dass ich mich in meinem Leben nicht weiter entwickele nur damit sie sich in meiner Gegenwart wohl fühlen kann.

Manchmal muss man Prioritäten setzen und auch wenn es hart und herzlos klingen mag, es fiel mir nicht sehr schwer hier die Priorität zu setzen und mich zu entscheiden.

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