Freitag, 1. März 2013

Die wunderbare Welt der Tees Teil 1

Bevor ich mich ins wohlverdiente Wochenende verabschiede, möchte ich euch von meinen Ausflügen, in die Welt des grünen Tees berichten.

Auf die Frage ob ich Kaffee- oder Teetrinker bin hätte ich bis vor kurzem nicht eindeutig beantworten können.
Aber die letzten Wochen hat es mich immer mehr zum Tee gezogen.
Sicher auch damit einhergehend, daß in meinem Büro von einem ganz passablen, kleinen DeLonghi Vollautomaten, bei dem man kostenlos Kaffee beziehen konnte, auf einen D**mayer Großautomaten umgestellt wurde.
Dieser will nicht nur 20 Cent von mir sondern setzt mir für dieses Geld auch eine unerträgliche Plörre vor.

Interessanterweise werden von den Kollegen auch nur die Sorten getrunken und für gut befunden, die mit "Milchschaum" sind.
Milchschaum in Anführungszeichen, weil dieses weiße Gebilde über oder unter dem Kaffe mit Milch ungefähr soviel zu tun hat wie ein Zitronenfalter mit Zitronen.

Inhaltsstoffe gewünscht?

Magermilchpulver, Glukosesirup, gehärtetes Pflanzenfett, Laktose, Milcheiweiß, Stabilisator: E 340, Trennmittel: E 341, Emulgatoren: E 471, E 472e; Farbstoff: Beta-Carotin.

Liebe Kollegen, das ist eure Milch!

Auch wenn diese Blog ja vegan angehaucht und interessiert ist und es mir somit ja recht sein könnte, wenn die Kollegen keine Milch bekommen, aber es wäre mir dann doch lieber, wenn es echte Milch ist, statt diesem gepanschten Zeug.

Aber ich schweife ab.

Ich höre abends, wenn ich es rechtzeitig aus dem Büro schaffe gerne SWR2 Forum und dort begegnete mir das Thema Tee auch und ich erfuhr einige spannende Fakten.
Eine Tasse Harmonie - Sendung zum nachhören 

So hatte ich bis dato immer versucht mir mein kleines Teesieb immer möglichst vollzustopfen um möglischst viel von der Wirkung des Tees in die Tasse zu bekommen. Getreu dem Motto "Viel hilft viel!".

In dieser Sendung erfuhr ich, daß Tee sich entfalten muß und Platz braucht.

Und Tatsache, gerade bei grünem Tee rollen sich wunderbar die Blätter auf und schweben durch das Glas oder die Tasse wenn man ihnen den Platz lässt.

Ich erfuhr aber auch, daß dieser Hype um die 80° Celsius des Wassers, auf die viele bei grünem Tee soviel wert legen, von anderen Tee-Experten als nicht wirklich wichtig erachtet werden.

Inspiriert von alldem leistete ich mir dann mein Tea in One Glas für´s Büro und bestellte mir gleich noch zwei Sorten Tee dazu.
Einen Grüntee und einen Jasmintee.

Die Rezensionen, dieser Sorten und der von meinem Kollegen erworbenen Gyokuro Uji Finest bei dem 50g Tee sage und schreibe 28,50 Euro kosten, erfahren Sie in Teil 2 der wunderbaren Welt des Tees.

Abschließend noch ein veganer Mittagessen-Bericht: ich hatte in einer Pizzeria sehr leckere Spaghetti mit Tomatensoße, Kapern und Oliven. 100% vegan, 100% lecker!



1 Kommentar:

  1. Meine chinesischen Kollegen lassen den Grüntee immer im Teeglas frei rumschwirren.
    Er wird mit kochendem Wasser aufgegossen. Was aber bei allen absolute Pflicht ist: Der erste Aufguss wird weggegossen. Nicht nur bei Grüntee, auch bei Schwarztee, Weißtee, Teeblumen, usw.

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